Reisen ist manchmal Begegnung mit dem Abgrund

Ich stehe direkt am Rand des Kraters. Unter mir geht es abwärts. Der Schlund des Abgrundes soll ja manchmal sogar rauchen. Ob er dann jemand verdaut? Jemand der den Weg in die andere Richtung nicht geschafft hat? Jemand den die Magie des Momentes nicht erfasst hat? Ein extatischer Hebel, der nach links schiebt. Richtung Neapel. Die Stadt, die so privilegiert in der Bucht am Beginn der Amalfiküste liegt. Welch eine antagonistische Unschärfe. Abgrund und frivole italienische Lebenslust hautnah nebeneinander. Wie eng können Tragödie, Komödie und atemberaubende Lebensfreude doch nebeneinander liegen. Wie rette ich die Magie des Wahren, des dauerhaften, von Liebe gezeichneten Lebensgemäldes?
Jeder braucht seine Zauberin!

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