Einsame Straßen

Oh man, diese einsamen Straßen trocknen einem die Seele aus“ … ein Satz für die Ewigkeit. In die Ohren gezaubert vom Hauptdarsteller, Rubberduck. Ein Zitat aus der Mutter aller Roadmovies, Convoy. So muss sich der Wort – Magier gefühlt haben, als er diese Wortkomposition ersann. So eben, wie die Fahrt heute von Istrien nach Split. Autobahnen so leer, dass man zwischen zwei Autos durchaus nochmal das Vorwort im Reiseführer nachlesen könnte. Oder einfach im nichts verweilen. Die Landschaft erzählt ihre eigene Geschichte. Rechts und links weiß blitzende Kalk – Felsen, die bereits hier verweilten, als der berühmte Autoput noch der Schrecken aller griechischen und türkischen Gastarbeiter war. Jeden Sommer das gleiche Szenario. Damals. Nicht wenige habe auf der gnadenlosen Straße Richtung Süden ihr Leben gelassen. Und heute. Stille. Selbst das Vorwort im Reiseführer scheint lieber zu schweigen. Mitschweigen und einfach hinhören, was die Straße zu erzählen hat. Ob Rubberduck je hier war?

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2 Gedanken zu „Einsame Straßen

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