Pula und Rovinj

Pula und Rovinj zwei wunderbar gegensätzliche Städte. Zu Pula gibt es im Grund drei Dinge festzustellen! Zum Einen ist der Funke nicht übergesprungen. Eine Stadt bestenfalls zum touristisch abarbeiten. Kann man, muss man aber nicht. Zum Zweiten: Im dortigen römischen Amphitheater wundere ich mich. Laut dem Baedeker fasste die Anlage zu römischen Zeiten 30.000 Zuschauer. Ich stelle mir gerade das Stadion meines Lieblings- Fußballvereins vor. Dort gehen 23.000 rein und es wirkt irgendwie doppelt so groß. Schnell nochmal den Zettel konsultiert, der beim Betreten mit übergeben wurde. Der redet von 20.000. Was sind schon 10 Mille Humankapital mehr oder weniger. Drittens haben die Menschen hier eine ganz eigene Art, die Besucher wieder ins Jetzt zu holen. Sitze in der Kirche des Franziskaner- Klosters und traue meinen Augen nicht. Dort sind in den rund 300 Jahre alten Gemäuern Heizkörper in „kleinbürgerlich-weiss“ in den Bänken positioniert. Also die ästhetische Kompetenz des Verantwortlichen ist wirklich grottig. Ob der sich morgens selbst die Schuhe schnürt?
Rovinj dagegen flasht,… aber wie. Die Stadt hat eine ganz besondere Magie. Für alle Istrien- Reisende, ist dieser Ort PFLICHT! Gerade jetzt ohne die Massen an Touristen. der Besucher ist ganz unverschämt privilegiert, von einem ekstatischen Gemälde voller bejahender Emotionen. Das hier erfasst und umschmeichelt. Was für ein wunderbarer Ort, um einen solchen Tag perfekt ausklingen zu lassen!

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