Auftragsarbeit

Heute sollte ich ein paar Gedanken zum Thema Aufbruch formulieren. Nichts lieber als DAS!
Keinsfalls exzessiv ausholend, ohne coloriertes Gesülze, kein gewürztes Geschwafel. Kurz und knallig ein paar Zeilen, die zum Nachdenken anregen. Heraus gekommen ist der folgende Text. Irgendwann wird er vermutlich gedruckt werden. Heute bereits hier zu lesen:

Zum ersten Mal vollzog sich damals der Aufbruch. (4. Mose 10,13)
Reisen ist Aufbruch. Bedeutet, die Komfortzone zu verlassen. Bedeutet sich Gedanken zu machen. Was erwartet mich am Ziel? Wie bestreite ich den Weg? Was muss ich im Detail bedenken?
Vielen Menschen machen Aufbrüche Angst. Lässt die Angst sich bewältigen, eindämmen. Es gibt Reisen die sind so pauschal, dass sie sich auch Mittels Malen nach Zahlen, mit ein paar Strichen abbilden lassen.
Spannend wird es, wenn sich der Aufbruch das erste Mal vollzieht. Wenn Dämme brechen, weil sie sich außerhalb des erdachten Segments befinden. Wenn der Horizont nur noch aus der Linie besteht, die sich weit hinten auflöst.
Wenn der Aufbruch seinen Lauf nimmt, dann fängt Leben an. Dazu braucht es Mut. Leben braucht Mut. Dazu braucht es Vertrauen. Dazu braucht es Neugier, auf alles hinter der nächsten Kurve. Ich weiß nicht mehr, wann sich bei mir der erste Aufbruch vollzog. Aber ich weiß, was ich damals schon im Gepäck hatte. Es war die Zusage:
Siehe ich bin bei dir alle Tag„.

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