Hallo im Jahr 2017

„Unser Traum schläft nicht, er geht auf Zehenspitzen mit“

Dieses wunderbare Zitat des deutschen Philosophen Manfred Hinrich umschreibt sehr treffend, wie unser Traum von der großen Reise auf Zehenspitzen, ganz leise, mitläuft. Zwischendurch wird es immer mal etwas lauter, dann wenn sich wieder ein neues Stück unseres abwechslungsreichen Vorbereitungspuzzle`s hinzufügt. Dann ist es auch mal ein Stück etwas leiser, wie das mit Träumen eben so ist. Auf jeden Fall sind wir im Januar bereits ein ganzes Jahr am bloggen.

Unseren Webauftritt habe ich zu Jahresbeginn ein wenig ausgebaut. Jetzt hat die Norwegen – Multivision eine eigene Seite. Hier im Blog werden wir auch in diesem Jahr erzählen, was es so neues beim Vorbereiten gibt. Was uns momentan tatsächlich beschäftigt ist die Frage, wie wir auf die neue politische Situation in den USA reagieren. Dazu demnächst mehr.

Allen Lesern wünschen wir ein gesegnetes Jahr 2017 und gute Reisen, wo auch immer!

Multivision die ZWEITE

Langsam bekommen wir fast schon Routine. 28.12.2016, 20 Uhr, Gemeindehaus Otterstedt / Thüringen. Vierzig Besucher wollen unsere Norwegen – Multivision sehen. Wir sind beeindruckt. Im Anschluss kommen noch wunderbare Gespräche zu Stande und wir gewinnen wertvolle Rückmeldungen für zukünftige Veranstaltungen.

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Unsere erste Multivisions – Show

Freitag Abend 20 Uhr, dass Gemeindehaus in Neu-Isenburg ist gut gefüllt. Ist echt der Hammer! Wir sind beeindruckt, wie viel Interessierte den Weg gefunden haben. Mich packt kurzzeitig die Frage, was wir den ganzen Besuchern erzählen, wenn genau JETZT, die Birne des Beamers einen Abgang macht??? Sandra wundert sich nebenbei über ihre eigene Courage. Ich sag es mal so, uns beiden steht ein Zitat, dass ich im Netz gefunden habe gut zu (Autor unbekannt)!

„Wer immer nach einer Möglichkeit sucht, alle Risiken auszuschalten, bringt sich um alle Möglichkeiten.“

Also wir haben unsere Möglichkeit wahrgenommen und es war ein voller Erfolg! Der Beamer hat gehalten, die Gattin hat toll gelesen und die Rückmeldungen war durchweg positiv! Darauf lässt sich aufbauen. Wir freuen uns riesig, dass alles geklappt hat. Bis zu unserer Reise können wir jetzt noch ein wenig üben. Ich hatte dazu noch eine tolle Idee. Vom Material her habe ich genug Bilder um eine Show über Europa zusammen zu stellen. So etwas mitnehmen ist sicher nicht verkehrt. Vielleicht kann man ja unterwegs mal so einen Abend anbieten. Hmm,… ich denke 😉 und die Gattin rollt mit den Augen.

dsc_0002 Die Technik steht, es kann los gehen!


 

Die ersten Termine unserer Multivision stehen

Jetzt sind wir tatsächlich soweit und die ersten Termine stehen! Dazu die Überlegung, wenn es jemand gefällt, dann will man ja vielleicht etwas mitnehmen. Wir haben also unsere persönlichen Favoriten ausgesucht und eine Serie Postkarten drucken lassen. Alles paletti, jetzt kann es losgehen. Hier die ersten Termine:

16.12.2016 – Stadtmission Neu-Isenburg, Gemeindehaus
28.12.2016 – Regionalpfarramt Greußen-Großenehrich / Thüringen, Gemeindehaus Otterstedt
22.01.2017 – Landeskirchliche Gemeinschaft Rodgau, Gemeindezentrum Nieder-Roden

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Falls uns jemand EINLADEN will, hier der Link zu unserem aktuellen TRAILER

Erste Multivisionsschau wird Realität!

Wir hatten es ja bereits angekündigt, jetzt sind wir fast durch. Unsere erste Dia-Show steht. Die Texte dazu sind ebenfalls fertig. Die notwendigen Investitionen laufen. Unter anderem habe ich eine Fernbedienung für das Laptop gekauft und das funktioniert hervorragend. Einfach eingesteckt und ich konnte den Ablauf steuern. Es fehlt nur noch die Bluetooth Box und ein Beamer.
Im Laufe der Woche dann der entscheidende interne Probelauf und es kann losgehen. Wir sind auch schon dabei Termine zu vereinbaren. Fest steht, dass wir die Show zwischen den Jahren in Thüringen zeigen und bis dahin sicher auch noch hier in Neu-Isenburg.

Termine folgen!

Falls noch jemand Interesse hat und uns einladen will, sehr gerne. Das ganze dauert insgesamt circa 60 Minuten und ist gut geeignet für Menschen die Fernweh haben, sich für Norwegen begeistern und sich für den christlichen Glauben interessieren. Zur Vorabinfo- hier nochmal der Link zu unserem Trailer:
Weidners-BibelMultivision

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Treffen mit den Helden

Der Tag heute war wirklich bemerkenswert! Seit über drei Jahren verfolgen wir im Netz die Reise von Bea und Helle. Jetzt sind fünf Jahre rum, und die beiden sind zurück. Heute morgen war Meeting – Event und gemeinsame Fahrt im Korso.
Da standen sie dann, die beiden Helden.
Eins am Rand: Es gibt ja immer auch „Falsch-Versteher“. Mit Held meine ich KEINEN wie auch immer gearteten Kulturethos oder altnordische Heldenepik. Der erste Satz im Wikipedia fasst für mich den Begriff auf wunderbare weise: „Ein Held (althochdeutsch helido) ist eine Person, die … eine besondere, außeralltägliche Leistung begeht.“ Also, wer 5 Jahre mit Motorrad um die Welt fährt, der ist außeralltäglich, eben ein Held oder … zwei Helden!
Das Treffen heute morgen hat schon ganz besonders nach Weltreise gerochen. Alltag aufgeben, Energien wirken lassen, schnuppern und auch irgendwann aufbrechen. Ja, genauso hat es sich angefühlt. Ein Grundkribbeln flüstert uns zu: „Lass diesen Wahnsinn zur Wirklichkeit mutieren!“
Es war eine richtig vertraute Atmosphäre. Was über Jahre nur im Netz so entstehen kann,… verblüffend.
Den beiden Helden wünschen wir jetzt erst mal ein gelingendes Ankommen in Deutschland.
Herzlich Willkommen!

Link zu Bea und Helle

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Aussteiger?

Manchmal frage ich mich schon, warum ausgerechnet ich / wir so eine große Lust nach dem Unbekannten spüren. Der Duden gibt im übrigen als Synonym zu „unbekannt“ den Begriff „andersartig“. Bin ich anders als der Rest meiner Art? In einem Buch des Theologe Rainer Haak habe ich folgenden Satz gefunden:
Wir brauchen Aussteiger, die ganz anders leben als die Mehrheit und die uns den Spiegel vorhalten
Auch hier ist wieder das anders enthalten. Wenn ich die Gedanken mal gegen den Strich bürste, dann ist mir tatsächlich vieles zuwider, was so normal ist. Wobei ich aber auch irgendwie typisch Deutsch bin. Mir fallen zahllose Stichworte ein, über alltägliches, dass auch bei mir geht. Und wenn es ein gerne genommener Schweinebraten is(s)t! Das andere spielt sich meinerseits tatsächlich in einer völlig enthemmten Neugier ab. Nachdenklichkeit erzeugt allerdings der zweite Teil des Satzes.
… die uns den Spiegel vorhalten„.
Will ich das? Anderen den Spiegel vorhalten. Nein ich will es nicht, muss aber feststellen: Jedes mal wenn ich jemanden von unserem Traum erzähle, dann erzeuge ich automatisch einen meterhohen Spiegel, ob ich das will oder nicht! Das merke ich gut an den Reaktionen. Der Gesprächspartner scheint in diesen unwirklichen Spiegel zu schauen, blinzelt mir zu und überlegt, wie er es mit der Andersartigkeit hält.
Die Gespräche im Nachgang eines solchen Momentes sind häufig Sternstunden persönlicher Kommunikation. Voneinander erfahren, andere wirklich kennen lernen, hören. Genau das ist es, was wir tatsächlich brauchen. Momente die gemeinsam durchlebt werden, des aufeinander Eingehens, des Respekts und der Achtung vor dem Andern. Weil, JEDER ist andersartig, fast überall. Ja ich glaube die Welt braucht die Aussteiger tatsächlich und ich will einer von Ihnen sein.